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Niedenstein: Hoher Schaden bei Brand im »Ratskeller« Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. Januar 2017 um 07:00 Uhr

©Foto: Brandenstein | nh24Niemand verletzt - etwa 170.000 Euro Schaden
NIEDENSTEIN.
Am Donnerstag um kurz vor 7 Uhr nh24 Fotostreckebrannte es in der ehemaligen Gaststätte »Ratskeller« in der Hauptstraße in Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis).

 

Das Haus wird nach uns vorliegenden Informationen überwiegend von rumänischen Arbeitern bewohnt, die im Paketverteildienst arbeiten. Gemeldet sind dort nach Polizeiangaben 39 Personen. Vier Bewohner hatten sich gerettet und standen bei Eintreffen der Retter vor dem Haus. Längere Zeit galten zwei Bewohner als vermisst, sie meldeten sich aber gegen 9:30 Uhr, wie uns Einsatzleiter Andreas Schäfer sagte. Eine Absuche im Haus führte auch nicht zum Auffinden von Personen. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Das Feuer brach vermutlich im Treppenhaus oder Flur des Obergeschosses aus. Die Brandursache ist bislang vollkommen unklar. Brandursachenermittler der Homberger Kriminalpolizei sind vor Ort.

Als die alarmierten Rettungskräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl des Gebäudes, Obergeschoss und Dachstuhl standen in Vollbrand. Ein Innenangriff war nicht mehr möglich, so Schäfer.
Teile des Dachstuhls fielen kurze Zeit später in das Haus. Mit einem massiven Löschangriff und einer Riegelstellung konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Häuser übergriffen. Zum Einsatz kamen auch die Drehleitern aus Gudensberg und Fritzlar.

©Foto: Brandenstein | nh24Der Dachstuhl und das Obergeschoss wurden offenbar vollkommen zerstört und saugten sich aufgrund des massiven Löschangriffs voller Wasser.
Das Feuer ist weitgehend gelöscht, die Nachlöscharbeiten dauern an. Die Hauptstraße ist wegen des Einsatzes voll gesperrt. Das Haus soll noch am heutigen Donnerstag abgerissen werden. Die Polizei schätzt den Gebäudeschaden auf etwa 170.000 Euro.

Im Einsatz waren/sind die Feuerwehren Niedenstein, Gudensberg und Fritzlar (Drehleitern und wasserführende Fahrzeuge), der ELW 2 des Landkreises sowie der Rettungsdienst und die Polizei. Ein Betreuungszug des Malteser Hilfsdienstes versorgte die Bewohner und die Feuerwehrleute im angrenzenden Bürgerhaus. Des Weiteren reichten Nachbarn den Brandschützern warme Getränke. Im Einsatz waren etwa 100 Einsatzkräfte.

Die Bewohner werden vom Eigentümer des Hauses und der Stadt Niedenstein in anderen Unterkünften untergebracht werden, wie Schäfer ankündigte.

Bei neuen Informationen berichten wird umgehend nach. (wal)

©Foto: Brandenstein | nh24
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2017 um 20:44 Uhr
 

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